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Industrie- und Anlageninspektion – für Baustellen, Werke, Tunnel, Kraftwerke und Umgebungen, in denen regelmäßige Rundgänge Personal binden oder gefährlich sind.
Sicherheit und Perimeterschutz – autonome Patrouillen, Bedrohungserkennung und mobile Überwachung kritischer Infrastruktur, auch mehrstöckig.
Rettung, Erkundung und Gefahreneinsätze – er bewegt sich sicher über Geröll, Berghänge und sumpfiges Gelände und schließt die Lücke zwischen manueller Arbeit und schwerem Gerät.
Forschung, Wissenschaft und Bildung – als offene Plattform für Lokomotions-, Wahrnehmungs- und Steuerungsforschung sowie 3D-Kartierung in unstrukturierten Umgebungen.
Rauer Innen- wie Außenbereich – dank IP66 und Betriebstemperatur von −20 bis +55 °C zuverlässig bei Staub, Nässe und Extremtemperaturen.
Enge und verwinkelte Strukturen – durch flexible Gelenke und wechselbare Beinmodi erklimmt er 25 cm hohe Stufen und durchquert Tunnel oder Rohre.
Wer reinigen will – er saugt, kehrt und scheuert nicht; dafür sind Geräte wie Nexaro NR 1500, Gausium Scrubber 50 Pro oder die Pudu-Reinigungsserien zuständig.
Schwerlasttransport – mit rund 12–15 kg Nutzlast ersetzt er keinen Transportroboter wie den Pudu T300 (300 kg) oder T600 (600 kg).
Gastronomie, Hotellerie und Publikumsservice – für Speisenauslieferung oder Gästeempfang ist ein Serviceroboter wie der Keenon Dinerbot T10 die richtige Wahl.
Ununterbrochener Dauerbetrieb ohne Betreuung – die Laufzeit liegt bei rund 2,5–3 Stunden; 24/7-Betrieb funktioniert nur über den Wechsel der Hot-Swap-Akkus.
Betriebe ohne technisches Know-how – die Plattform entfaltet ihren Wert erst mit Integration (ROS 2, Sensorik, Missionsplanung); als schlüsselfertige Standardlösung ist sie nicht gedacht.
Reine Flächenüberwachung auf ebenem Boden – dort sind Kameras oder ein radbasierter Roboter meist deutlich günstiger; die Stärke des Puma liegt im schwierigen Gelände.
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Inmotion Puma M20 — ein vierbeiniger Outdoor-Roboter für Inspektion, Patrouille und Transport
Der Puma M20 ist ein mittelgroßer Laufroboter für Einsätze, in denen Räder und Ketten an Grenzen stoßen: unwegsames Gelände, enge Durchgänge, Treppen, Nässe. Mit 33 kg Eigengewicht und kompakten Maßen (0,82 × 0,43 × 0,57 m) lässt er sich von einer Person transportieren und vor Ort einsetzen. Im Folgenden die vier Punkte, die in der Praxis den Unterschied machen — und wo der Roboter sinnvoll eingesetzt wird.
Tragbar und kompakt — der Roboter kommt zum Einsatzort, nicht umgekehrt
Der Puma M20 ist klein genug, um in einem Rucksack verstaut und an den Einsatzort gebracht zu werden. Das ist kein kosmetisches Detail, sondern entscheidet darüber, ob ein Roboter überhaupt dort ankommt, wo er gebraucht wird — etwa auf einem entlegenen Anlagenteil, im oberen Stockwerk eines Gebäudes ohne Aufzug oder in einem Bereich, der nur zu Fuß erreichbar ist. Mit einer Breite von 43 cm passt er durch Engstellen ab etwa 50 cm. Dadurch erreicht er Schächte, Technikgänge und Durchgänge, die für radbasierte Plattformen zu schmal sind. Für Teams bedeutet das: ein einziger Roboter deckt mehrere Standorte ab, statt an einen festen Bereich gebunden zu sein.
Geländegängig bis 45° Steigung und 22 cm Stufenhöhe
Der M20 bewältigt Steigungen bis 45° und überwindet Stufen und Hindernisse bis 22 cm Höhe. Möglich macht das ein wechselbares Beinkonzept: Der Roboter schaltet zwischen zwei Konfigurationen um („vorderer Ellbogen / hinteres Knie" und „voller Ellbogen") und passt seine Geometrie an den Untergrund an. In der Praxis heißt das: Treppen, Schotter, Geröll, Bordsteine und unebene Industrieböden sind kein Abbruchkriterium. Im Einsatz bewegt er sich mit 3 m/s, technisch sind bis zu 5 m/s möglich (aus Sicherheitsgründen gedrosselt). Die Reichweite liegt bei rund 3 Stunden bzw. 15 km unbeladen und 2,5 Stunden bzw. 12 km mit Last. Bei einer Nutzlast von 12 kg lassen sich Sensorik, Messtechnik oder kleinere Transportgüter mitführen.
Routinekontrollen in Anlagen, an Rohrleitungen, Tanks oder Maschinen. Durch seine schmale Bauform und die Treppentauglichkeit erreicht er auch mehrstöckige oder beengte Anlagenteile, in denen feste Sensorik zu teuer und ein Mensch zu langsam wäre.
In Schadenslagen oder im Feld erreicht der Roboter Geländeabschnitte, die zu Fuß schwer oder gar nicht zugänglich sind, und liefert Bilddaten aus der Lage.
Wiederkehrende Kontrollgänge in großen Liegenschaften, Lagern oder auf Außenflächen — etwa zur Überwachung von Technikbereichen, Zählerständen oder Zugängen.
Autonome Patrouillen auf Werksgeländen, Logistikarealen oder Baustellen — auch nachts und bei schlechtem Wetter. Der Roboter fährt feste Routen ab, meldet Auffälligkeiten und entlastet das Sicherheitspersonal von Routinegängen.
Mit 12 kg Nutzlast lassen sich Werkzeuge, Proben oder Material über schwieriges Gelände bewegen — dort, wo Wagen nicht durchkommen.
IP66 und −20 °C bis 55 °C — gebaut für Dauerbetrieb im Freien
Mit Schutzart IP66 ist der Puma M20 staubdicht und gegen starkes Strahlwasser geschützt. Er arbeitet in einem Temperaturbereich von −20 °C bis 55 °C und damit auch unter Bedingungen, die viele Indoor-Roboter ausschließen: Außenpatrouillen bei Regen, staubige Industrieumgebungen, kalte Lagerhallen oder Sommerhitze auf dem Freigelände. Diese Robustheit ist die Voraussetzung dafür, dass der Roboter wiederkehrende Aufgaben zuverlässig übernimmt, statt bei jeder Wetteränderung zurück in die Halle zu müssen.
Autonome Navigation per Dual-LiDAR und SLAM — mit Hot-Swap für Langzeiteinsätze
Für die Orientierung nutzt der M20 zwei 48-Line-LiDAR-Sensoren, zwei Weitwinkelkameras mit Tiefenerfassung und SLAM-Kartierung. Damit navigiert er autonom durch zuvor erfasste Umgebungen, erkennt Hindernisse und findet seinen Weg auch dort, wo kein GPS verfügbar ist. Die Rechenbasis bildet ein 8-Core-64-bit-System mit 16 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Speicher; Schnittstellen für Gigabit Ethernet und USB 3.0 sowie ein externer Stromausgang (24 V / 72 V, max. 300 W) erlauben das Anbinden zusätzlicher Nutzlast. Hot-Swap-Akkus ermöglichen einen Akkuwechsel ohne Abschalten — in Verbindung mit optionalem Auto-Charging die Basis für kontinuierlichen Betrieb über lange Missionen. Hinweis: Erweiterte Hinderniserkennung und die 360°-Rundumsicht sind laut Hersteller per späterem OTA-Update vorgesehen, aktuell also noch nicht aktiv.
Wo der Puma M20 eingesetzt wird
Inspektion in Gefahrenzonen: Bereiche mit Gasrisiko, hoher Temperatur, schlechter Sicht oder Einsturzgefahr lassen sich begehen, ohne Personen zu gefährden. Der M20 trägt Mess- und Kameratechnik dorthin, wo ein Zutritt für Menschen nicht vertretbar ist
Der Puma M20 ersetzt keinen Spezialroboter für eine einzelne Aufgabe, sondern deckt als mobile, robuste Plattform ein breites Spektrum ab — überall dort, wo Mobilität im Gelände, Witterungsfestigkeit und einfacher Transport zusammenkommen müssen.
Der Puma M20 Pro ist ein vierbeiniger Industrieroboter („Roboterhund") mit Rad-Bein-Hybridantrieb. Er wurde für den Einsatz in anspruchsvollen, rauen und engen Umgebungen entwickelt und ist dank hoher Beweglichkeit, Autonomie und Rechenleistung ideal für Industrie, Forschung, Sicherheit und Rettung. Er reinigt nicht und transportiert keine schweren Lasten – sein Zweck ist Inspektion und Überwachung.
Die Plattform stammt von Deep Robotics und wird in Europa unter verschiedenen Bezeichnungen vertrieben: als Puma M20 / M20 Pro (u. a. über inMotion Robotic) und baugleich als Lynx M20 Pro. Der Lynx M20 Pro wird als rollende, vierbeinige Robotikplattform beschrieben, die Rechenleistung, industrielle Robustheit und extreme Mobilität vereint. Bei der Recherche lohnt es sich daher, beide Namen zu prüfen.
Typische Einsatzfelder sind Forschung zu Lokomotion, Wahrnehmung und Robotiksteuerung, autonome Navigation und 3D-Kartierung in unstrukturierten Umgebungen, die Inspektion industrieller oder gefährlicher Anlagen wie Baustellen, Werke und Tunnel, mobile Überwachung und intelligente Perimetersicherung sowie Einsätze in schwierigem Gelände – Rettung, Erkundung und extreme Umgebungen.
Sehr beweglich. Dank integrierter Räder und beweglicher Beine erreicht er bis zu 5 m/s, überwindet 25 cm hohe Hindernisse und erklimmt Steigungen bis zu 45°. Er bewertet das Gelände autonom und passt seinen Gang entsprechend an; mit Rundum-Hindernisvermeidung bewegt er sich sicher über Geröll, Berghänge oder sumpfiges Gelände.
Ja. Seine hochflexiblen Gelenke und die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Beinmodi zu wechseln, erlauben ihm das Erklimmen von 25 cm hohen Stufen sowie das Durchqueren von Tunneln oder Rohren – er schließt damit die Lücke zwischen manueller Arbeit und schwerem Gerät.
Zwei 64-Bit-Octa-Core-Prozessoren mit 16 GB RAM und 128 GB Speicher liefern die Rechenkapazität für Wahrnehmung, autonome Navigation und Echtzeit-Entscheidungen; zwei LiDAR-Sensoren und Weitwinkelkameras ermöglichen eine 360°-Umgebungswahrnehmung für Kartierung, Hinderniserkennung und Überwachung. Das 96-Line-LiDAR deckt ein Sichtfeld von 360° × 90° ab, ergänzt durch omnidirektionale Hindernisvermeidung, 360°-Punktwolken, beidseitige Front-/Heckbeleuchtung, Bildübertragung per Funk und OTA-Updates.
Ja. Er ist nach IP66 geschützt und arbeitet zuverlässig bei Temperaturen von −20 °C bis +55 °C. Das staub- und wasserdichte Design ist explizit auf raue Umgebungen ausgelegt. Damit eignet er sich für robuste Innen- wie Außenbereiche.
Die Angaben variieren je nach Ausführung: genannt wird eine Nutzlast von bis zu 15 kg, an anderer Stelle 12 kg Traglast bei einer maximalen Lastkapazität von 50 kg. Für Schwerlasttransporte ist er damit nicht gedacht – die Nutzlast dient primär Sensorik, Kameras, Roboterarmen oder Zusatzmodulen.
Die Betriebsdauer liegt bei bis zu 3 Stunden; austauschbare Akkus ermöglichen einen unterbrechungsfreien 24/7-Einsatz – bis zu 24 Stunden mit Akkuwechsel im laufenden Betrieb. Unter Last werden rund 2,5 Stunden angegeben. Hot-Swap-Akkus und optionale Auto-Ladung ermöglichen den Dauerbetrieb bei langen Einsätzen.
Ja. Für die industrielle Integration verfügt er über mehrere Schnittstellen – Gigabit-Ethernet, USB 3.0, 24V/72V-Stromversorgung bis 300 W – sowie ein Montagesystem für Sensoren, Roboterarme oder individuelle Module. In der Praxis wird die Plattform über eine ROS-2-Integrationsschicht in Flottensysteme eingebunden, die Steuerung und Sensordaten standardisiert bereitstellt und Teleoperation sowie waypoint-basierte Patrouillen ermöglicht. Ergänzend steht die Mission-Control-App auf Basis des BOW SDK zur Verfügung, mit der autonome Inspektionen, Patrouillen und Überwachungsaufgaben im Außenbereich gesteuert werden.
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